Ende des Papier-Brockhauses
Sebastian Wieseler | Fri Feb 15, 19:43 in Literatur, Netzsachen |5 Kommentare
Wie es in einer Pressemeldung hiess wird es den Brockhaus bald nicht mehr auf Papier, sondern nur noch als Onlineausgabe geben.
Dies berichtete z.B. auch die Netzpolitik unter dem Thema Journalisten geschockt: Brockhaus bald im Internet.
Spreeblick befasste sich noch genauer mit der Thematik. Johnny ging es vorallem dabei um das Echo in diversen Blogs und um einen Nicht-Vergleich zur Wikipedia.
Ich bin auch sehr gespannt was letzlich mehr Zuspruch finden wird – auch oder vorallem in der Blogosphäre. Schade um den Papier-Brockhaus finde ich es trotzdem schon jetzt.
Kommentare
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Die Überschrift ist ein wenig irreführend, da die Pressemeldung etwas anderes sagt. Aber anscheinend hat man sich da beim Brockhaus nicht richtig abgesprochen, wenn der Pressesprecher genau von diesem “Ende” redet. Schlechte PR ;)
Ich finde die Idee des Online-Brockhaus allerdings sehr gut. Schließlich hat man uns in der Uni lange genug erklärt, dass 2 Quellen besser sind als eine. Von daher sehe ich den Online-Brockhaus als gute Ergänzung zur Wikipedia. Ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis der beiden entwickelt. Das Konkurrenzgehabe ist ein bisschen nervig…
Dass man den Brockhaus endlich auch verlinken kann ist praktisch ;)
Dass die Journalisten jetzt geschockt sind, glaub ich aber eher nicht. Bei den heutigen Redaktionssystemen, wo man eh meistens am Computer arbeitet, dürfte das eher eine Arbeitserleichterung darstellen.
Die Finanzierung des Online-Brockhaus klingt ein wenig abenteuerlich. Mal sehen, ob das mit der Werbefinanzierung funktioniert.
Die Wahl der Chefredakteurin überrascht mich. “Brigitte” und “YoungMiss”? Omg! Abwarten…
— Astrid · Sat Feb 16, 00:59 · #
Aus der PM: “Brockhaus wird seine Wissensangebote auch künftig für alle Trägermedien – vom Buch bis hin zu mobilen Anwendungen aller Art – anbieten und wird auch weiter die klassischen Buchkunden bedienen.”.
Es wird also weiter eine Print-Ausgabe geben…
— Chrisfried · Sat Feb 16, 10:30 · #
@Chrisfried: Da bin ich mir eben nicht so sicher. Spreeblick und Netzpolitik (mit Verweis auf Heise) sind sich halt einig, dass es keine Printausgabe mehr geben wird.
Ich bin gespannt, ob nach April noch irgendwann eine neue Auflage gedruckt wird.
— Sebastian · Sat Feb 16, 10:39 · #
Na, wenn Spreeblick das sagt, wiegt das ja wohl mehr als die Pressemitteilung von Brockhaus ;-)
— Chrisfried · Sat Feb 16, 19:54 · #
haha :/
sehr sinnvolle Bemerkung…
— Astrid · Sat Feb 16, 21:56 · #